Die Patschkauer Dohle ist zugleich unsere Heimatzeitschrift und
das offizielle Mitteilungblatt unseres Vereins. Wir geben es 4 x
jährlich zum Jahresabonnementspreis von 10,00 € (mit Versand)
heraus. Auf jeweils 48 Seiten im Format 19,5 x 27,5 cm enthält die
Dohle Aktuelles und Historisches, mundartliche und
jahreszeitbezogene Texte.
Verantwortlich für den Inhalt ist der Dohlenmann Leo
Schiller, der die Texte und die Bilder dem Drucker ablichtungsbereit
vorlegt. Er erhält alle Texte und Bilder, die abgedruckt werden
sollen, entscheidet über die Wiedergabe, bearbeitet sie
redaktionell.
Familiennachrichten, Abbildungen von Ansichtskarten und Fotos aus
unserem Archiv sind in der Dohle ebenso zu finden wie z.B.
Reprints aus alten Patschkauer Zeitungen. Unsere schlesischen Dichter
und Schriftsteller kommen besonders mit ihren Gedichten zu Wort.
Wir berichten darüber, was es Neues in Patschkau, überhaupt in
Schlesien gibt, übernehmen manche Texte auch von den
überregionalen Publikationen unserer Vertriebenenpresse, besprechen
uns einschlägig interessant erscheinende Bücher und bringen
immer auch eine Seite für die Enkelkinder.
Manche Texte und Bilder haben Leser eingesandt, Erinnerungen und
Berichte von Reisen in die Heimat.
Auf vier Seiten jeder Ausgabe meldet sich unser Heimatpfarrer Hermann
Ritter mit einem seelsorglichen Text, erweitert durch persönliche
Anmerkungen. An seine Anschrift sind alle Familiennachrichten (Runde
Geburtstage, Goldene Hochzeiten, besondere Auszeichnungen,
Todesfälle) zu richten, ebenso Anschrift-Änderungen:
Hermann Ritter, Pfr.i.R., Schapener Straße 9, 48480 Spelle (Emsland).
Liebe Dohlenleserin, lieber Dohlenleser,
sind wir von allen guten Geistern verlassen? 60 Jahre nach den
tragischen Nachkriegsvorgängen wollen wir Vertriebenen ein
ZENTRUM GEGEN VERTREIBUNGEN errichten und das in Berlin?
Während in Rundfunk, Fernsehen und Presse in diesen Monaten in
ungewohnter Häufigkeit eine Rückblende auf die
Vertreibungsgebiete und deren ehemalige Bewohner, die Umstände von
Flucht und Vertreibung geschildert werden, baut sich bei wichtigen
Institutionen Widerstand gegen das Vorhaben des Bundes der Vertriebenen
auf. Wir vermissen Unterstützung, erleiden Verluste.
Das in Berlins Mitte gelegene Kirchengrundstück mit einer Ruine
wird plötzlich allen Abmachungen mit der kath. Gemeinde entgegen,
offenbar auf Weisung des Berliner Bischofs Sterzinsky, nicht mehr zur
Verfügung gestellt.
Mit Hinweis auf das verdienstvolle Hirtenwort der polnischen und der
deutschen Bischöfe beim 2. Vatikanischen Konzil 1965 „Wir
vergeben und bitten um Vergebung” fordert 2005 das deutsche
Episkopat offenbar nach Rücksprache mit dem polnischen, im Titel
des Zentrums müsse erstens der Versöhnungsgedanke erkennbar
sein, zweitens ein Konsens wenigstens mit dem polnischen Episkopat
hergestellt werden und drittens die europäische Dimension der
Vertreibungen, die ja auf dem Balkan bis in die 90er Jahre des
vergangenen Jahrhunderts reichten, berücksichtigt werden [...]. Die
evangelische Kirche Deutschlands hatte sich bereits vorher sehr [...]
distanziert geäußert. [...]
Letzte Änderung: 05.03.2006
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