Patschkau-Bücher
01. Bd.I: Patschkaus Aufbruch in die neue Zeit.... Wochenblatt 1838 – 1886, Auszüge
136 Seiten, Leimbindung, Großformat (21 x 29 cm)p; 5,--
Euro*
02. Bd.II i Patschkau und die Welt...... (s.unten)
Patschkauer Wochenblatt 1889 – 1945, Auszüge
300 Seiten, Leimbindung,Großformat (21 x 29 cm) 10,00 Euro*
03. Neu: Ausgabe III, Loseblattsammlung Patschkauer Wochenblatt
Originalformat, deshalb Einzelblätter in einer Hülle (1890 – 1932)
s. Artikel: Patschkaus Geschichte wie im Zeitraffer wiedergespiegelt (Ergänzung)
Seiten A3 , Texte u. Anzeigen, gut lesbar (Neuauflage) 25,00 Euro*
04. Patschkau und Umgebung Texte v. Polke, Zeichnungen v.Herold
114 Seiten, Format A 5,
5,- EURO*
05. 750 Jahre Patschkau – 1254 – 2004
Die Geschichte der Stadt Patschkau – 300 Seiten A4
Mit Beiträgen von Hans-Georg Mohr und Leo Schiller 25,--
Euro*
06. Neu: Patschkau – der Zauber eines historischen Städtchens
99 Seiten, fester Einband, Text in Polnisch, Englisch, Deutsch 15,-- Euro*
07. Neu: Patschkau – einst und jetzt (mit vielen Bildern)
Text in Polnisch, Deutsch,
Englisch,
14,50 Euro*
08. Neu: Patschkauer Bilderbuch 218 Seiten, A 4
422 (meist großformatige) Bilder, davon 120 in Farbe
Subventionierter Preis für die ersten 100 Exemplare 19,90
Euro*
alle weiteren Exemplare
25,00 Euro*
Einzelheiten zum Patschkauer Bilderbuch auf der folgenden Seite
DVD-Ausführungen
09. Spaziergang durch Patschkau als DVD, 58 Min. 10,--
Euro*
10. Jubiläumsgottesdienst 2004 in
Patschkau
10,-- Euro*
11. Wandern um Patschkau, durch Schlesien
10,-- Euro*
CD-Ausführungen
12. Wandern um Patschkau, durch Schlesien (noch 4 Expl.) 7,-- Euro*
Video-Ausführung
13. Heimattreffen 2003 in Einbeck, 60 Min. (noch 2 Expl.) 7,-- Euro *
* = zuzüglich Versandkosten
Die lieferbaren Titel sind zu beziehen vom Dohlenmann Leo Schiller,
49088 Osnabrück, Lerchenstr.108, auch über Tel. 05 41 /187841
oder Fax 0541 / 1.de505719 oder eMail: schillerdo@t-online
Das Patschkauer Bilderbuch ist ein letzter Versuch, von der Stadt und den umliegenden Dörfern mit ihren ehemaligen Einwohnern Zeugnis zu geben.
Ein Mosaik mit beredten Beispielen aus dem alltäglichen Leben. Das Buch berichtet aber auch von der Vertreibung aus der Heimat und vom Neubeginn im Westen, den ersten Heimattreffen der in der
Zerstreuung lebenden Patschkauer und Dörfler.
Das Bilderbuch umfasst auch ein Stück Zeitgeschichte, das nicht nur von den Heimattreffen sondern auch von den Reisen in das einstige "Daheeme" mit Fotos berichtet. Gönnen Sie das Buch sich,
Ihren Kindern und Ihren Enkel-kindern, auch als Geschenk.
Patschkauer Bilderbuch
Patschkau und die Menschen in der Stadt und den umliegenden Dörfern früher und heute
Noch ein Buch über Patschkau und die Patschkauer? Ein Bilderbuch? Gerade jetzt?
Liebe Leserin, lieber Leser – eigentlich: Liebe Betrachterin, lieber Betrachter! Anmerkungen:
Dass im deutschsprachigen Raum bald kaum noch einer weiß, wo Schlesien liegt und was die Menschen dort als ihre Heimat pflegten, beginnen wir zu ahnen. Das gilt insbesondere für kleinere
Orte wie das historisch sehens-werte Patschkau und die schmucken Dörfer, die diese alte deutsche Stadt umgaben.
So ist es mir ein Anliegen, nach der textlichen Darstellung der Geschichte unserer Heimatstadt noch einmal die Menschen, Gebäude, Alltagsszenen zu zeigen, die unsere heimatliche Geborgenheit
ausmachten. Die Qualität mancher Fotos läßt natürlich oft zu wünschen übrig. Wer hatte früher einen Fotoapparat, vielleicht eine Box, um festzuhalten, was die Menschen bewegte. Was wir besaßen
ging oft verloren, wenn wir manchmal innerhalb von zehn Minuten aus unserer Wohnung ausgewiesen wurden, schlimmer noch, was man uns bei sogenannten Razzien abgenommen hat, bei willkürlichen
Kontrollen. So bin ich den vielen Dohlenleserinnen und Dohlenlesern dankbar, die mir aus dem geretteten Schatz Fotos überließen, mindestens zur Ablichtung, manchmal auch zum Verbleib für
unser Heimatarchiv.
Inzwischen weiß ich auch, dass der Besuch von Archiven gar nicht so leicht zu den gewünschten Ergebnissen führt. Mit einem Buch kommt das Wissen aus dem Archiv in die Wohnung der Menschen. Erst
dort kann in Ruhe gelesen und betrachtet werden, was in Museen und Archiven meist nicht möglich ist. Diese Erkenntnis trieb mich, nicht nur Ausstellungen anzubieten, sondern auch drucken zu
lassen, was mir wichtig über unsere Heimat zu wissen schien.
Dabei konnte ich nur einen kleinen Teil der heimatbezogenen Schätze vor den Zeitgenossen ausbreiten, denn ich habe ohne Rücksicht auf Kosten und Wege gesammelt, was mir an Spuren aus der Heimat
erhaltenswert vorkam. Das aber ist nur die eine Seite der Medaille.
Die „Erlebnisgeneration“, ein Dohlenleser schlug mir vor, von der Erleidensgeneration zu sprechen, ist dabei, sich aus biologischen Gründen, wie wir neuerdings vornehm das Lebensende der Menschen
umschreiben, zu verabschieden. Wir wissen um die Vielfalt und Buntheit der Eindrücke, die unseren nachfolgenden Generationen ins Haus stehen. Wir erleben das Tempo, in dem Sensationen und
Katastrophen, politsche und wirtschaftliche Überraschungen durch den Rundfunk, das Fersehen oder das Internet ins Haus geliefert werden. Es reicht schon ein „Handy“, das man an den
unmöglichsten Orten einsetzt, um das Neueste zu erfahren. Was gestern noch die Menschen bewegte, ist heute vergessen oder ugeschüttet. Das gilt auch für die Weitergabe vom Leben und dem
Erleben der Mitglieder unserer Heimatgemein-schaften.
Seit 1945 sind 65 Jahre vergangen. Es verdient auch dargestellt zu werden, was diese Heimatgemeinschaften bedeu-teten. Wir sollten auch noch einmal auf die Anfangszeiten der Vertriebenen blicken
und zeigen, dass wir uns nicht aufgaben, nicht in Resignation verharrten sondern kräftig zupackten, um uns ein Dach über dem Kopf zu schaffen und den Familien eine wirtschaftliche Lebensgrundlage
zu sichern. Viele werden sich und ihre Bekannten auf den Bildern wiedererkennen, denn manche Fotos entstanden bei Heimattreffen, auf Heimatfahrten, auch noch „daheeme“.
Das sind die Gründe, warum ich noch einmal das wirtschaftliche Wagnis eingehe und dieses Buch drucken lassen will.
Ich hoffe sehr, dass mich möglichst viele in dem Anliegen unterstützen, denn nur wenn es von vielen Dohlenbeziehern bestellt wird, hat sich der Aufwand gelohnt.
Osnabrück, im März 2011
Leo Schiller
Schlesischer Heimatverein
Patschkau und Umgebung e.V.
