Auszug aus der Geschichte der Stadt Patschkau
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1254
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Patschkau wird durch Bischof Thomas I. gegründet. Es gilt Neisser (deutsches) Recht.
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1350
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Bischof Przeslaus (1342-1376) lässt Befestigungsmauern um die Stadt anlegen.
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1388
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wird die Pfarrkirche St. Johannes Evang. Eingeweiht.
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1420
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schenkt Bischof Konrad der Stadt den Wald über Gostitz, macht die Stadt reich
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1428
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Die Hussiten fallen ein, verwüsten Stadt und Umland
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1514
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Bischof Johann schenkt der Stadt den Steinbruch am Jägerberg (Questenberg) f. d. Stadtmauerreparatur
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1550
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Der Renaissance-Rathausturm wird mit Unterstützung des Bischofs erbaut.
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1565
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In Patschkau wütet die Pest besonders schlimm, auch 1603 und später
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1634
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Dreißigjähriger Krieg: Die „Kaiserlichen” setzen Patschkau in Brand.
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1641
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Die Schweden plündern Patschkau. Die Bevölkerung verarmt total.
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1742
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Patschkau wird nach dem „Ersten Schlesischen Krieg” preußisch (gehörte vorher zu Österreich).
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1902
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Die evangelische „Erlöserkirche” wird eingeweiht.
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1945
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Am 20.März bombardieren sowjetische Flugzeuge Patschkau. Die Rote Armee ist im Anmarsch.
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1945
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Frühjahr: Die Bevölkerung flüchtet in die Reichensteiner Berge, teils weiter in die Tschechoslowakei.
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1945
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Am 7.Mai wird Patschkau kampflos von sowjetischen Truppen besetzt.
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1945
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In den Monaten Mai/Juli kehren die meisten geflüchteten Patschkauer in die Stadt zurück.
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1945
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Ab Juli/August besetzen Polen die Wohnungen und die Geschäfte der deutschen Bevölkerung.
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1945
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Im August wird vom sowj. Stadtkommandanten eine polnische Verwaltung eingesetzt.
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1945
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Im August beginnt die Vertreibung der deutschen Bevölkerung, zunächst aus ihren Wohnungen.
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1946
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Ab Mai wird die deutsche Bevölkerung systematisch in den Westen Deutschlands vertrieben.
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1946
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Im Juni müssen die Patschkauer mit Handgepäck ins 13 km entfernte Ottmachau zur Abschiebung.
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1947
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Pfarrer Rieger sammelt Anschriften der weit verstreut wohnenden Patschkauer in Westdeutschland.
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1954
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Die Stadt Einbeck übernimmt die Patenschaft für die heimatvertriebenen Patschkauer.
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1955
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Die heimatvertriebenen Patschkauer gründen die Zeitschrift „Patschkauer Dohle”.
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1992
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Am 12.September schließen die Vertreter der Städte Einbeck und Paczków einen Partnerschaftsvertrag.
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1996
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Am 30.8. reisen 250 Patschkauer in ihre Heimatstadt, werden offiziell empfangen, dreisprachige Messe.
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1997
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In Einbeck wird die Patschkauer Heimatstube im Alten Rathaus vom BM Wehner offiziell eingeweiht.
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1999
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Am 4.Sept. gründen die heimatvertriebenen Patschkauer und Dörfler den Heimatverein e.V.
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1999
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Am 5.Sept. wird die Patschkauer Gedenktafel in der Rathaushalle offiziell eingeweiht.
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2004
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In Patschkau gedenken Deutsche und Polen gemeinsam des 750. Jahrestages der Stadtgründung.

Ansichtskarte vom 08.01.1898