Aktuelles

25 Jahre Städtepartnerschaft zwischen Einbeck und Patschkau/Paczków

Am 12. September 1992 wurde zwischen der Stadt Einbeck und der schlesischen Stadt Patschkau die Partnerschaftsurkunde in Paczków unterzeichnet.

Aus Anlass des 25jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft findet in Paczków am 24. Juni 2017 ein Festakt statt, an dem eine Delegation der Stadt Einbeck teilnimmt. Gleichzeitig beginnt  in Patschkau/Paczków das jährliche Stadtfest.

Neisser Bundestreffen Juli 2016 in Hildesheim

 Das Bundestreffen des Neisser Kultur- und Heimatbundes e.V. fand vom 01. bis 03. Juli 2016 in der Neisser Patenstadt Hildesheim statt. Erstmalig nahmen auch einige Heimatfreunde aus dem Patschkauer Land, nach Auflösung des Patschkauer Heimatvereins, an diesem Treffen teil.

Als Gäste beim Neisser Treffen waren auch der Bürgermeister der Stadt Neisse/ Nysa, mit seinem Stellvertreter und der Landrat des Kreises Neisse/Powiat Nysa

gekommen.

Nebenstehendes Bild zeigt die Delegierten der Stadt-, Orts- und Schulkreise mit dem Bundesvorstand.

Weitere Bilder zeigen Ausschnitte vom Treffen und von der Gedenkstunde im

Eichendorff-Hain, der in unmittelbarer Nähe des Tageshotel Berghölzchen in Hildesheim ist. Besonders ist das Bild mit Corola Lommer, der ältesten Teilnehmerin (96), die mit ihrem Sohn gekommen ist, von Bedeutung. Frau Lommer ist die Enkelin des ehemaligen Patschkauer Bürgermeisters Dr. Hahn und auch Delegierte für die Neisser Schulkreise.

Die Heimatgemeinschaft Patschkau und Umgebung beteiligte sich bei dem Treffen mit einer Ausstellung von Patschkauer Bildern auf  Stellwänden (siehe unten). Diese Bilder hat Herr Leo Schiller, Liquidator des ehemaligen Patschkauer Heimatvereins, aus dem Patschkau-Magazin im Stadtmuseum in Einbeck geholt. Diese Bilder hatte der Patschkauer Heimatverein 2014 bei der Einweihungsfeier des Magazins in Einbeck von Herrn Henryk Romańczyk, Paczków, übernommen.

Patschkauer Bilder ausgestellt beim Neissertreffen 2016 in Hildesheim.
Bildbearbeitung durch Henryk Romańczyk, Paczkow

                                   Der Vereinsvorstand auf Abschiedstour in Patschkau

 

Der Vorstand des Schlesischen Heimatvereins Patschkau und Umgebung e.V.

war vom 01. bis 08. August 2015 auf Abschiedstour in Patschkau.

Nachdem am Sonntag den 02. August in der Ferienwohnung der Stadt Einbeck

eine Vorstandssitzung zur Vorbereitung der Mitgliederversammlung Anfang
September in Einbeck statt fand, wurden wir am Montag den 03. August vom

neuen Paczkower Bürgermeister, Artur Rolka, im Rathaussaal emfangen.

Bürgermeister Artur Rolka überreichte allen Vorstandsmitgliedern und den mit-

gereisten Patschkauern ein Willkommensgeschenk.

 

 

Foto: Henryk Romańczyk

 

Am Mittwoch den 05. August besuchten wir den Kulturdezernenten der Stadt Paczków, Herrn Kłoczka, im "Ośrodek Kultury i Rekreacji/Zentrum für Kultur und Freizeit" (ehemaliges "Deutsches Haus" in der Neisser Straße/

ul. Wojska Polskiego) und es wurde über die bisherige und weitere Zusammenarbeit nach der Vereinsauflösung gesprochen.

Am Freitag den 07. August fand noch eine Begegnung mit Herrn  Pfarrer Henne im Pfarrhaus der St. Johannis Evangelist-Gemeinde statt.

 

Auf dem Bild:

v. links. Rudolf Lux, Schatzmeister; Prof. Eugeniusz Mazurkiewicz, Historiker;

Edith Lopatka, "unsere Frau vor Ort" und Dolmetscherin;

Marie-Theres Rießelmann, 2. Vorsitzende;

Henryk Romańczyk, ehem. Kulturdezernent der Stadt Paczków;

Leo Schiller, 1. Vorsitzender; und Hans-Heinrich Hoppe, Schriftführer.

 

Foto: Mitarbeiterin der Sadtverwaltung Paczków

 

Die Aufnahme zeigt Bürgermeister Artur Rolka am schwergesicherten
Zugang zum Archiv des Personenstandsregister.

Im Vorraum ist noch zum Teil ein alten Wandgemälde zusehen.

Das Archiv ist mit einer etwa 20-25 cm starken Panzertür gesichert

und dahinter befindet sich noch eine Gittertür.

In diesem Archiv befinden sich nach Jahrgängen geordnet alle

standesamtlichen Bücher. Anträge zur Übersendung von Geburts-

oder Heiratsurkunden usw. können an foldende E-Mail Adresse

gesandt werden: wss@paczkow.pl , oder schriftlich an:
Wydzial Spraw Społecznych Urzedu Miejskiego w Paczkowie,

u. Słowachkiego 4, PL 48-370 Paczków
Tel.: 048 77 431 60 41; Mo 8.00-16.00; Di-Fr 7.00-15.00.

Webseite der Stadt Paczków: www.paczkow.bip.net.pl

 

Foto: Leo Schiller

                                                     Nachrichten aus Paczkow/Patschkau

 

Patschkau/Paczków - Mekka der Ballonfahrer

 

Seit einigen Jahren finden immer wieder Ballonfahrten im

Raum Patschkau statt. Anscheinend sind die guten Aufwinde über dem Patschkauer Stausee dafür sehr günstig.

 

Nebenstehendes Foto zeigt einen Ballon über dem Dach

der Patschkauer Stadtbibliothek in der Promenadenstraße.

Aufgenommen aus dem Fenster der Einbecker Ferienwohnung in Patschkau im August 2015 gegen 6.00 Uhr morgens (das "Blasen" des Brenners hatte uns geweckt).

 

 

Foto: Rudolf Lux

 

 

Fotos unten: Henryk Romańczyk, Paczków

 

Sturmschäden in Patschkau

Am 30. Juli 2013 wütet ein schweres Unwetter über Patschkau, wir berichteten in der "Patschkauer Dohle" III/2013. Zwei Tage vorher hatte gerade

eine Reisegruppe des Patschkauer Heimatvereins die Stadt verlassen. Der Helm des Rathausturmes wurde abgerissen und stürzte zum Teil auf das Rathausdach, Bäume in den Wallanlagen wurden entwurzelt und viele Dächer abgedeckt. Die Turmspitze fand sehr schnell das Interesse von Buntmetalldieben und mußte komplett ersetzt werden. Ein großer Autokran war für das Aufsetzen der neuen Turmspitze erforderlich. Paczkow's Bürgermeister Artur Rolka hatte vorher noch den neuen Dokumtenbehälter mit Urkunden bestückt. Ende November 2015 sind nun mit dem Aufsetzen der Turmspitze die Renovierungsarbeiten am Rathaus abgeschlossen worden. Die Gesamtkosten beliefen sich auf 412.000 zł.

Fotos. Webseite paczkow.pl

Historische Rathausturmuhr im neuen Glanz

Während den Renovierungsarbeiten am Rathausturm wurde diexhistorische Renaissance-Uhr von 1552 freigelegt. Die Uhr war Jahrzehnte
lang hinter einer Metallplatte versteckt gewesen. Im ersten Schritt ist das Zifferblatt für 20.000 PLN rekunstruiert worden. Im zweiten Schritt
wird die Mechanik überholt (nochmals 40.000 PLN) und ab Februar 2016 soll die Uhr wieder Zeit anzeigen.

 

2 Fotos: Henryk Romańczyk, Paczków
Doppelfoto, freigelegte Uhr: Webseite paczkow.pl

Paczków's Bürgermeister zu Besuch in Einbeck

Die Stadt Einbeck hatte zu ihrem Stadtfest (Eulenfest) vom 09. bis 12. Oktober 2015 die Verwaltungsspitzen ihrer Partnerstädte, Thiais/Frankenreich, Artern/Thüringen, Keene/USA und Paczków (Patschkau), eingeladen. Auch der Bürgermeister aus Paczkow, Artur Rolka, war mit einer Delegation angereist. Zu der Delegation von Bürgermeister Artur Rolka gehörten noch der Vorsitzende des Stadtrates, Wiesław Barabbas, der stellvertretende Bürgermeister Robert Piegza, eine Rathausmitarbeiterin Diana Vitásek und als Übersetzerin Joanna Schöneber. Die Städtepartnerschaft zwischen den Städten Einbeck und Paczków besteht seit 12. September 1992. Die Patenschaft mit den heimatvertriebenen Patschkauern und Dörflern wurde bereits am 13. Juni 1954 beschlossen.

Der Besuch war eine ausgezeichnete Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen und die Beziehungen zwischen beiden Städten zu verbessern. Bürgermeister Artur Rolka warb um Sponsoren, die mit ihren Investitionen helfen können, den Entwicklungsplan für den alten Patschkauer Friedhof in einen Memorial Park, umzusetzen. Hierzu haben die Studenten der Universität Opole/Oppeln einen Plan entwickelt. Es erfolgte auch eine Gegen-einladung an die Stadt Einbeck 2016 nach Paczków zu kommen. Die Paczków-Delegation machte auch eine Rundfahrt durch die einzelnen Ortschaften der Stadtgemeinde Einbeck. Ebenfalls besichtigte man den alten Einbecker Speicher, hier entstand durch Privatinitiative ein Technikmuseum für Autos, Motor- und Fahrräder, sowie Zukunftstechnik.

(links): Die Einbecker Bürgermeisterin, Frau Dr. Sabine Michalek, beim Austausch von Gastgeschenken mit Paczków's Bürgermeister Artur Rolka in der
großen Halle des alten Rathauses.

(rechts): Bürgermeister Artur Rolka (Mitte) in der Patschkauer Heimatstube im Einbecker Stadtmuseum, rechts Museumsdirektorin, Frau Dr. Elke Heege. Auch das Patschkau-Magazin im Stadtmuseum wurde besichtigt.

Fotos: Webseite - paczkow.pl

Neues Einkaufszentrum in Paczków

Nachdem 2015 die Gebäude der ehemaligen Zündholzfabrik Huch abgerissen wurden, entsteht hier an der Ecke Boenischstraße/Zollstraße  - M. Kopernika/Sienkiewicza ein Einkaufzentrum. Es entstehen 2 Gebäude mit einer Gesamtfläche von 2000 m² in denen 6 Filialen einziehen sollen. Parkraum ist für 60 bis 72 Autos  geplant. Eröffnung ist zu Ende Mai, Anfang Juni 2016 vorgesehen.
Andere Investoren, darunter örtliche Händler, planen einen weiteren Markt mit Tankstelle beim Gelände des Wochenmarktes an der Jauerniger Straße/Jagiellonska

 

Grenzübergang wird Kartbahn

Das Terminal des ehemaligen Grenzüber-ganges zwischen Patschkau/Paczków (Polen)  und Jauernig/ Javornik (Tschechei) bei Weissbach/Bily Potok, wurde zu einer Go-Kart-Bahn umgestaltet. Die Strecke der Kartbahn ist 447 Meter lang  und täglich von 10 bis 21 Uhr geöffnet. Das ehemalige Grenzschutzgebäude soll bewirtschaftet sein.

 

Hierzu eine Anmerkung im Neisser Heimat-blattes durch die Schriftleitung:
"Da haben wir so manche Stund', gesessen
und geschwitzt in banger Rund'...!"


70. Jahrestag der Besiedlung der westlichen Territorien

Am 30. August 2015 wurde in Alt Patschkau der restaurierte historische Hochaltar im Beisein des Bischofs aus Oppeln, Andrzej Czaja, Pfarrer Joseph Zwarycz und geladenen Gästen aus Oppeln und Patschkau, eingeweiht. Anschließend wurde der 70. Jahrestag der Besiedlung der polnischen „Westterritorien“ gefeiert. Hierbei wurde ein Steinobelisk aufgestellt, der an die Besiedlung erinnern soll. An dem Obelisken ist eine Plakette mit einem Ausspruch von Papst Johannes Paul II. mit etwa folgenden Wortlaut angebracht: „Jede Rückkehr ins Polnische,

ist wie eine Rückkehr zu den vertrauten reetgedeckten Haus der Familie, wo jedes einzelne Objekt viele Erinnerungen weckt, …“!
Bedrückend ist der Standort dieses Obelisken, er wurde neben der Friedenseiche von 1871 aufgestellt. Hier stand bis 1923 das „Hauke-Kreuz“ (siehe Bericht im Neisser Heimatblatt, Ausgabe Dezember 2015, Seite 7), welches zur Chorseite der Kirche umgesetzt wurde, um Platz für das Denkmal der Gefallenen von 1914-18 zu schaffen.
Das Gefallenendenkmal mußte 1945 von Männern aus dem Dorf auf Anordnung der „Neuen Machthabern“ zerschlagen werden und die Trümmer wurden unterhalb der Kirche in einem Röhrrichtteich neben dem Tarnaubach versenkt.

 

Stadt Paczków hat große Pläne

Die Stadt Paczków plant die Neugestaltung des Marktplatzes (Ring). Es sollen mehr Grünflächen entstehen, dazu müssen die Parkplätze drastisch eingeschränkt werden. Von den mehr als 100 Standplätzen sollen nur 45 übrigbleiben. Auch soll der Autoverkehr auf dem Ring reduziert werden. Anstelle des Kreisverkehrs soll nur noch in zwei Richtungen gefahren werden: Von der Glatzer Straße/Narutowicza - Ring/Rynek - Breslauer Straße/Wroslawska  und von Münsterberger Straße/E.Plater – Ring/Rynek – Kollataja.
Nach dieser Planung können die kurzen Stirnseiten des Ringes nicht mehr befahren werden.
Bei der Umgestaltung des Ringes muß auch die technische Infrastruktur im Untergrund (Sanitär, Abwasser, Strom usw.) modernisiert werden.
Nach den Vorstellungen des ehemaligen Kurators des Gasmuseums, Adam King, soll eine
„Gas-Route“ (Gaslaternen) vom Ring über die Frankensteiner Straße/Sikorskiego – Bergmannstraße/ul. Pocztowa bis zum Gasmuseum führen.
Ob und wann diese Pläne umgesetzt werden können, ist eine Frage der Finanzierung.

Sanierung der Brunnenanlage in der Promenade an der Wallstraße
Die Promenade vor den Stadtmauern um die Patschkauer Altstadt entstand etwa ab 1846, als man begann die die Wälle abzutragen und die Stadtgräben zu verfüllen. In der westlichen
Promenade (genannt „Baukeplatz“ nach dem ehemaligen Stadtbaumeister Bauke), an der Wallstraße entstand eine Brunnenanlage, die im Laufe der Jahre einige Veränderungen erhalten hat (siehe Bilder). Nun soll diese Brunnenanlage und ihre Umgebung in den ursprünglichen Zustand, wie in der Vorkriegszeit, wieder hergestellt werden.
Der Brunnen wird seit Jahren als Abfalleimer benutzt worden und die ganze Umgebung ist ein Schadfleck in der Promenade. Für die Reinigung und Restaurierung des Brunnens und die Neubelebung der Umgebung mit Bänken, stilisierten Mülleimer und Wegereparatur hat die Stadt Paczków 82.000 Zl. veranschlagt.