Aktuelles

Der Marktplatz - die Gute Stube von  Patschkau

Nach gut zweijähriger Bauzeit ist der Patschkauer Marktplatz/Ring neu gestaltet worden.

Fotos: Dominika Wolak, Paczków, übermittelt über f - Grupa Paczków - Info.

Öffentliche Toiletten in Patschkau/Paczków

Im Rahmen eines Förderprogramms zur Restaurierung der historischen Altstadt von Patschkau, sind drei Öffentliche Toiletten-Anlagen entstanden. Eine Toilette vor der Stadtmauer bei der Promenadenstraße/ul. Słowackiego und eine im neuen Busbahnhof an der Wallstraße/ul.Staszica - von 7:00 bis 21:00 Uhr.

Eine weitere Toilette im Stadtzentrum (?) - von 6:00 bis 21:00 Uhr. Die Benutzung ist kostenlos.

 

Die Verteilerschränke und -Kästen  für die die Strom- und Telefonleitungen in Paczków sind  jetzt  mit Stadtmotiven verziert.

 

Hier wird mit deutschen Text  auf die seit 1992 bestehende Städtepartnerschaft mit der niedersächsischen Stadt Einbeck hingewiesen.

Patschkauer "Dom"  -  Hauptportal der Pfarrkirche St. Johannes-Evangelist

Das Hauptportal stammt aus dem 14. Jahrhundert - Richtfest der Kirche 1360 unter Bischof Preczlaus von Pogarell (1341-1376) Der Stufenaufgang, 15 Stufen, wurde 1472 errichtet (Bischof Rudolf von Rüdesheim 1468-1482). Über dem Hauptportal sieht man links das Wappen der Pogarell mit der dreitürmigen Burg, rechts  das Wappen des Neisser Bischofslandes mit den sechs Lilien.

Durch die geöffnete Tür wird der Blick frei auf die Kanzel, diese wurde 1880 von dem Kunsttischler Buhl aus Breslau errichtet, als Ersatz für die Kanzel von 1783 und zeigt die vier Evangelisten Johannes, Lukas, Markus und Matthäus.

Foto: Remigiusz Gołębski, Paczków 2019

Blick von der Heidelkoppe auf Patschkau

Der Paczkower Remigiusz Gołębski fotografierte im Herbst 2019 das Panorama von Patschkau/Paczków von der Heidelkoppe/ tschech. Borŭvková aus. Die Heidelkoppe war einst ein beliebtes Ausflugsziel  der Patschkauer und Dörfler bei Bergwanderungen in das Reichensteiner Gebirge. Bereits 1927 beschrieb der Journallist Alfons Polke in seinem Buch "Patschkau und Umgebung" unter dem Abschnitt "Bergwanderungen" mehrere Wanderrouten zur "geliebten" Heidelkoppe.

Im Patschkauer Heimatverein hat sich sehr früh eine Wandergruppe , die "Patschkauer Wanderdohlen", gegründet. Bei ihren jährlichen Fahrten in die Heimat  war auch oft  die Wanderung zur Heidelkoppe im Programm. 

Fotos: Aus dem Video-Film: "Wandern im Mai, wenn es in Patschkau grünt und blüht...". DVD erschienen im Dohlenverlag Osnabrück 2004.

Historisches Gebäude neben dem Rathaus wird runderneuert

Das Haus Ring Nr. 3 aus dem Jahre 1587 mit seinen Sgrafitto-Wandmalerei wird restauriert. Dach, Fassade und Treppenhaus sollen saniert werden. 1936 war hier die Obst- und Gemüsehandlung Altmann.

28.09.2019 Eröffnung des Marktplatzes und Wirtschaftsausstellung

Am Samstag, den 28. September 2019, wurde durch Bürgermeister Artur Rolka der restaurierte Marktplatz (Ring) eröffnet. Gleichzeitig fand eine Messe der sozialen Wirtschaft mit 42 Ausstellern statt.                             Fotos: f-Grupa Paczków Info 

Der Paczkower Remigiusz Gołębski, ein Freund des Feuerlöschwesens, ist mit einem eigenen Ausstellungsstand auf der Ausstellung vertreten. Er zeigt einen Teil seiner Sammlungen und auf Stelltafeln  Infornationen zur historischen Feuerwehrgeräte Fabrik Gebr. Kieslich und der freiwilligen Feuerwehr Patschkau bis 1945.

Fotos: Remigiusz Gołębski

Alt Patschkauer Feuerlöschpumpe wieder entdeckt

 

Auf dem 7. Treffen der Freiwilligen Feuerwehren in Liebenau/Lubnów, Kreis Frankenstein, wurde diese Feuerlöschpumpe für Handbetrieb und Pferdegespann aus dem Bestand der ehemaligen Freiwilligen Feuerwehr in Alt Patschkau/Stary Paczków, Kreis Neisse, wieder entdeckt.

 

Die Feuerlöschpumpe wurde von der „Schlesischen Feuerwehrgeräte- und Maschinenfabrik Gebr. Kieslich in Patschkau“ um 1910 hergestellt. Die Aufschrift   „Freiwillige Feuerwehr Alt Patschkau“ wurde übermalt, ist aber noch zuerkennen.  Die Feuerlöschpumpe ist jetzt im Bestand der Freiwilligen Feuerwehr in Bösdorf/Pakosławice, Kreis Neisse.

 

                                                                   Fotos: Remigiusz Gołębski,  fb - Grupa Paczków/Patschkau

Straßensperrung vom 01. Juli bis voraussichtlich November 2019

Die Landesstraße 382 wird wegen Umbau und Erweiterung in der Zeit vom 01. Juli bis vsl. November 2019 für den Durchgangsverkehr gesperrt. Es betrifft in Patschkau den Straßenabschnitt von der Einmündung der Mühlstraße/Młyńska in die Nikolaistraße/Armii Krajowej über Holteiweg/ul. Jana Pawla II., der Neisserstraße/ul. Kopernika bis zur Einmündung in die Bundesstraße 46 (Umgehungsstraße) bei der Orlen-Tankstelle vor Alt Patschkau.                                                                        
Mitteilung Bürgermeister Artur Rolka, Paczków, via Facebook.

 

Wieder freie Fahrt über die Landesstrasse 382

 

Nach fünfmonatiger Bauzeit wurde am 25. November die Straßensperrung in Patschkau aufgehoben.

Die Baustelle hatte eine Länge von 1,6 km, 1,3 km neue Gehwege, 2 Bushaltestellen und neue Beleuchtung wurde errichtet, sowie 3 Straßenkreuzungen umgebaut.

 

Fotos: f-Grupa Paczków - Info

Neue Promenade zum Patschkauer  - Stausee

Der ehemalige Nachtigallensteg/ul. Miraszewskiego vorbei am Wasserwerk in Richtung Patschkauer Stausee bei Kosel/Kozielno ist nach Fertigstellung des Abwassersystems im Endausbau. Es wird ein Radwanderweg angelegt und Beleuchtung installiert. Der Weg erhält Promenadencharakter und soll Bewohner und Touristen vorbei an einem Abenteuer-Spielplatz

zum Stausee führen.                                                                  (Bgm Artur Rolka, Paczków, via facebook)

Ehrung für Heimatpfarrer Hermann Ritter †

Die Pfarrgemeinde St. Bernhard in Westoverledingen-Flachsmeer, Ostfriesland, ehrt ihren ehemaligen Pfarrer, Konsistorialrat Hermann Ritter, indem ein Weg in der Gemeinde nach ihm benannt wurde.

Pfarrer Ritter, gebürtiger Patschkauer, wirkte 38 Jahre in der Kirchengemeinde St. Bernhard in Flachsmeer.

Foto: Homepage St. Bernhard in Flachsmeer

Unglücksfall in Paczków

Am Sonntag den 02. September 2018 fand in Patschkau ein überregionales Erntedankfest statt. Zahlreiche Besucher hielten sich in der Stadt auf, die auch den Wehrgang auf der Stadtmauer beim Neisser Tor besichtigen und besteigen wollten.

Hierbei kam zu einem Unglück, ein Teil des Überganges zum Wehrgang stürzte ein. Es gab eine Tote und mehrere Verletzte.

Ob die Übergangsplattform die Belastung durch die Anzahl der Personen nicht standhielt oder ein Materialschaden vorlag, ist nicht bekannt-

Der Bürgermeister schloss den Wehrgang und ordnete drei Tage Trauerbeflaggung an. Die nächste internationale Veranstaltung am zweiten September-Wochenende wurde abgesagt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.

 

Nach der Restaurierung des Marktplatzes hat Patschkau/Paczków nun auch neue Kanalab-deckungen mit Stadtwappen.
Foto: Remigiusz Gołębski

 

 

Bisher waren noch zum Teil Kanalabdeckungen aus deutscher Zeit vorhanden, siehe unten.
Firma  Wilhelmshütte Sprottau und

Firma Heinrich Scheven Düsseldorf

Fotos: 2 Manfred Kaschel

Die Promenade an der Wallstraße/ul. Staszica.

 

links:  Brunnenerneuerung  am "Baukeplatz",
Foto oben:
Archiv,  alte Postkarte

Foto unten: 

Restauration 2019,

 

rechts:
Die älteste Platane in Patschkau,

 Der Brunnen vor der Erneuerung

Fotos 3: Remigiusz Gołębski


Paczków – Umbau des Busbahnhofs

Am 30. Juni 2017 wurde im Kreismuseum in Nysa/Neisse das Abkommen über die Finanzierung im Rahmen des regionalen Programms der Wojewotschaft Opole/Oppeln für die Jahre 2014-2020 unterzeichnet. Es geht um den Einsatz von CO2-Strategien in der Subregion Süd, den Gemeinden Grodków/Grottkau und Paczków/Patschkau. Das Projekt erfolgt in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Grottkau, die Projektleiter ist.

Ziel des Projektes ist, die Lebensqualität der lokalen Gemeinschaften zu verbessern und zur Verringerung der Luftverschmutzung beizutragen, dies soll durch die Entwicklung von sauberen und wirksameren Formen des Öffentlichen Personennahverkehrs geschehen.

Im Herbst 2018 will die Stadt Paczków den Busbahnhof an der Wallstraße/S. Staszcia gegenüber der ehemaligen evangel. Kirche modernisieren. Der bisherige Busbahnhof ist in die Jahre gekommen und entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen.
Außerdem sollen am Busbahnhof und rund um die Stadtmauer Parkplätze eingerichtet werden, da nach einem Umbau des Marktplatzes (des Ringes) eine ganze Reihe Parkplätze in der Altstadt entfallen. Leider müßte wohl für die neuen Plätze in die Grünanlagen der Promenaden eingegriffen werden.
Das ganze Projekt soll nach bisherigen  Planungen ca. 2.86 Mio. z
ł. einschließlich 2,05 Mio. zł. Kofinanzierung aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), kosten.

Der Busbahnhof hat Gestalt angenommen, im Hintergrund die ehemalige Evangelische Kirche.

Foto: Paczków - Info, Juli 2019

Auszeichnung für die Denkmalpflege in Paczków/Patschkau

Der Paczkower Bürgermeister Artur Rolka  erhielt das "Silberne Abzeichen für Denkmalpflege" aus den Händen des Denkmalkonservator der Woiwodschaft Oppeln. Die Auszeichnung fand in Brzeg/Brieg statt.

In seiner Dankesrede widmete der Bürgermeister diese Auszeichnung seinem ganzen Team und dankte den  Einwohner der Stadt für ihr Verständnis zu den Bau-Maßnahmen, die manchmal Schwierigkeiten bereiteten.

 

 

Fotos: www.paczkow.pl


 

Stadt Paczków ändert Straßennamen

Mit Ratsbeschluss von Mitte Juli 2017 wurde der Straßenname ul. Zawadzkiego geändert. Der  Straßenname „Zawadzkiego „ stand  für den „Holteiweg“ und für die Stichstraße „Eichendorff-Promenade“. Der „Holteiweg“ trägt jetzt den Namen „Jana Pawła II.(nach Papst Johannes Paul II.). Die Stichstraße „Eichendorff-Promenade“ bisher „ul. Zawadzkiego“ (von Haus-Nr. 25 bis 30, Siedlung auf dem Gartengelände des ehemaligen Juvenats) erhielt den Namen „Fryderyka Chopina“ (nach Frédéric Chopin, poln. Komponist u.Pianist).

 

Begründet wurde die Namensänderung, dass der Schirmherr, Aleksander Zawadzki (1899-1964), ein kommunistischer Aktivist war und in der stalinistischen Zeit in Polen für Stalinismus, Terrorismus und Menschenrechtsverletzungen die Verantwortung trug. Grundlage ist ein polnisches Gesetz zum Verbot der Verbreitung des Kommunismus oder eines anderen totalitären Systems. Namen von Personen die einem solchen System nahe stehen/standen dürfen nicht für öffentliche Zwecke verwenden werden.

                                                                                                                                                                                                                                                 Stand: 27.11.2019