Aktuelles

Alt Patschkauer Feuerlöschpumpe wieder entdeckt

 

Auf dem 7. Treffen der Freiwilligen Feuerwehren in Liebenau/Lubnów, Kreis Frankenstein, wurde diese Feuerlöschpumpe für Handbetrieb und Pferdegespann aus dem Bestand der ehemaligen Freiwilligen Feuerwehr in Alt Patschkau/Stary Paczków, Kreis Neisse, wieder entdeckt.

 

Die Feuerlöschpumpe wurde von der „Schlesischen Feuerwehrgeräte- und Maschinenfabrik Gebr. Kieslich in Patschkau“ um 1910 hergestellt. Die Aufschrift   „Freiwillige Feuerwehr Alt Patschkau“ wurde übermalt, ist aber noch zuerkennen.  Die Feuerlöschpumpe ist jetzt im Bestand der Freiwilligen Feuerwehr in Bösdorf/Pakosławice, Kreis Neisse.

 

                                                                   Fotos: Remigiusz Gołębski,  fb - Grupa Paczków/Patschkau

Straßensperrung vom 01. Juli bis voraussichtlich November 2019

Die Landesstraße 382 wird wegen Umbau und Erweiterung in der Zeit vom 01. Juli bis vsl. November 2019 für den Durchgangsverkehr gesperrt. Es betrifft in Patschkau den Straßenabschnitt von der Einmündung der Mühlstraße/Młyńska in die Nikolaistraße/Armii Krajowej über Holteiweg/ul. Jana Pawla II., der Neisserstraße/ul. Kopernika bis zur Einmündung in die Bundesstraße 46 (Umgehungsstraße) bei der Orlen-Tankstelle vor Alt Patschkau.                                                                         Mitteilung Bürgermeister Artur Rolka, Paczków, via Facebook.

Neue Promenade zum Patschkauer  - Stausee

Der ehemalige Nachtigallensteg/ul. Miraszewskiego vorbei am Wasserwerk in Richtung Patschkauer Stausee bei Kosel/Kozielno ist nach Fertigstellung des Abwassersystems im Endausbau. Es wird ein Radwanderweg angelegt und Beleuchtung installiert. Der Weg erhält Promenadencharakter und soll Bewohner und Touristen vorbei an einem Abenteuer-Spielplatz

zum Stausee führen.                                                                  (Bgm Artur Rolka, Paczków, via facebook)

Moritz Brosig Konzert 2019 im Patschkauer Land

Patschkau/Paczków hat einen neuen Ehrenbürger

Am 08. März 2019 wurde bei einer feierlichen Sitzung des Rates der Stadt Paczków, im Sitzungssaal des Rathauses,  Herrn Professor Eugeniusz Mazurkiewicz, der Titel "Ehrenwerter Bürger der Kommune Paczków" verliehen. Die Ehrenbürgerschaft erhielt Herr Mazurkiewicz in Anerkennung seines langjährigen Engagement und persönlichen Beitrags zur Entwicklung der Stadt- und Landgemeinde Paczków.

Eugeniusz Mazurkiewicz wurde in Siemakowce am Dnjestr/Gallizien(bis 1939 zu Polen gehörig) geboren. 1968 absolvierte er die Universität Breslau an der Fakultät für Mathematik, Physik und Chemie. Nach seinem Abschluß arbeitete er einige Jahre an der Basic Chemical Schule in Reichenstein. Hier wanderte er gerne in der Umgebung und lernte die Geschichte der Landschaft und Orte kennen. 1971 kam Mazurkiewicz dauerhaft nach Paczków und begann 1975 am Gymnasium als Chemielehrer zu arbeiten und ging 2002 in den "Unruhestand", jetzt begann seine Tätigkeit als Historiker. Eugeniusz Mazurkiewicz war jahrekang aktiv und in der Führung des "Polnischen Verbandes für Touristik und Landeskunde" (PTTK) tätig, hier wurde er bereits mehrfach für sein Wirken ausgezeichnet.

Die Heimatgemeinschaft Patschkau und Umgebung, bis 2015 "Schlesischer Heimatverein Patschkau und Umgebung e.V.", gratuliert Herrn Eugeniusz Mazurkiewicz herzlich zu seiner Ehrung. Herr Mazurkiewicz stand den Belangen unseres Heimatvereins immer offen gegenüber und hat uns in der Geschichte der Stadt Patschkau und den umliegenden Dörfern stets geholfen.

Foto: Homepage www.paczków.pl

Ehrung für Heimatpfarrer Hermann Ritter †

Die Pfarrgemeinde St. Bernhard in Westoverledingen-Flachsmeer, Ostfriesland, ehrt ihren ehemaligen Pfarrer, Konsistorialrat Hermann Ritter, indem ein Weg in der Gemeinde nach ihm benannt wurde.

Pfarrer Ritter, gebürtiger Patschkauer, wirkte 38 Jahre in der Kirchengemeinde St. Bernhard in Flachsmeer.

Foto: Homepage St. Bernhard in Flachsmeer

Unglücksfall in Paczków

Am Sonntag den 02. September 2018 fand in Patschkau ein überregionales Erntedankfest statt. Zahlreiche Besucher hielten sich in der Stadt auf, die auch den Wehrgang auf der Stadtmauer beim Neisser Tor besichtigen und besteigen wollten.

Hierbei kam zu einem Unglück, ein Teil des Überganges zum Wehrgang stürzte ein. Es gab eine Tote und mehrere Verletzte.

Ob die Übergangsplattform die Belastung durch die Anzahl der Personen nicht standhielt oder ein Materialschaden vorlag, ist nicht bekannt-

Der Bürgermeister schloss den Wehrgang und ordnete drei Tage Trauerbeflaggung an. Die nächste internationale Veranstaltung am zweiten September-Wochenende wurde abgesagt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.

Neugestaltung des Patschkauer Ringes - Marktplatz

Es ist soweit, endlich hat in Paczków/Patschkau die Neugestaltung des Ringes begonnen

Die seit langem geplante Restaurierung des Patschkauer Ringes (Marktplatz) ist jetzt in Angriff genommen worden. Durch Kofinanzierung im Rahmen des „Intereg V-A-Programms Republika Czech-Poland, für Entwicklung des natürlichen und kulturellen Potenzials für Beschäftigungsförderung“ starten die Baumaßnahmen unter dem Titel „Paczków und Javornik – zwei Städte, eine Geschichte“.

Begonnen haben die Arbeiten im November 2017 auf dem ‚unteren Ring‘ zwischen Garten-und Frankensteiner Straße mit Tiefbaumaßnahmen. Die Abwässerkanäle und sonstige Versorgungsleitungen müssen von Grund auf erneuert werden. Nach Abschluss der unterirdischen Infrastruktur geht es an die Pflasterung nach historischer Vorgabe mit Granitplatten, Steinblöcke und Pflastersteine.
Anschließend sollen 45 Parkplätze  und eine Fahrradstation für Mietung und Reparatur geschaffen werden. Ferner sollen an der ul. Staszcia/Wallstraße und an der ul.Sikorski/Frankensteiner Straße noch 37 Stelllätze entstehen. Auf dem Platzes vor dem Rathausturm ist bereits (2019) ein neuer Brunnen in der Nähe der alten "Rohrbütte" erstanden. Bei den Erdarbeiten wurde der alte Brunnen der früheren "Rohrbütte" (Wasserzapfstelle) freigelegt, neu eingefasst und mit Sicherheitsglas abgedeckt.
Fotos: www.paczkow.pl, Bürgermeister Artur Rolka und Henryk Romańczyk 

 

Demnächst wird in Paczkow/Patschkau der Abfall in unterirdischen Abfallbehälter (3-Kammersystem) gesammelt.

Die Container werden in den Boden eingelassen und sollen die Abfälle verbergen und besonders bei sommerlichen Temperaturen die Gerüche reduzieren.

Die Promenade an der Wallstraße/ul. Staszica.

 

links:  Brunnenerneuerung  am "Baukeplatz",
Foto oben:
Archiv,  alte Postkarte

Foto unten: 

Restauration 2019,

 

rechts: Die älteste Platane in Patschkau,

 

Fotos: Remigiusz Gołębski


Auszeichnung für die Denkmalpflege in Paczków/Patschkau

Der Paczkower Bürgermeister Artur Rolka  erhielt das "Silberne Abzeichen für Denkmalpflege" aus den Händen des Denkmalkonservator der Woiwodschaft Oppeln. Die Auszeichnung fand in Brzeg/Brieg statt.

In seiner Dankesrede widmete der Bürgermeister diese Auszeichnung seinem ganzen Team und dankte den  Einwohner der Stadt für ihr Verständnis zu den Bau-Maßnahmen, die manchmal Schwierigkeiten bereiteten.

 

 

Fotos: www.paczkow.pl


Paczkower SchülerInnen beteiligten sich am Wettbewerb "Dokumentensammlung". Zum Thema "Monumente" zeichneten sie, wie sie "Ihre" Stadt sehen. Bürgermeister Artur Rolka zeichnete
12 SchülerInnen zwischen 7 und 14 Jahren für ihre "Gemälde" aus.

 

 

Zur Freude vieler Angler wurden im Juni 2018  im "Schlesischen Meer", dem Ottmachauer Stausee,
80 kg Glasaale ausgesetzt.

 

Stadt Paczków ändert Straßennamen

Mit Ratsbeschluss von Mitte Juli 2017 wurde der Straßenname ul. Zawadzkiego geändert. Der  Straßenname „Zawadzkiego „ stand  für den „Holteiweg“ und für die Stichstraße „Eichendorff-Promenade“. Der „Holteiweg“ trägt jetzt den Namen „Jana Pawła II.(nach Papst Johannes Paul II.). Die Stichstraße „Eichendorff-Promenade“ bisher „ul. Zawadzkiego“ (von Haus-Nr. 25 bis 30, Siedlung auf dem Gartengelände des ehemaligen Juvenats) erhielt den Namen „Fryderyka Chopina“ (nach Frédéric Chopin, poln. Komponist u.Pianist).

 

Begründet wurde die Namensänderung, dass der Schirmherr, Aleksander Zawadzki (1899-1964), ein kommunistischer Aktivist war und in der stalinistischen Zeit in Polen für Stalinismus, Terrorismus und Menschenrechtsverletzungen die Verantwortung trug. Grundlage ist ein polnisches Gesetz zum Verbot der Verbreitung des Kommunismus oder eines anderen totalitären Systems. Namen von Personen die einem solchen System nahe stehen/standen dürfen nicht für öffentliche Zwecke verwenden werden.

Paczków – Umbau des Busbahnhofs

Am 30. Juni 2017 wurde im Kreismuseum in Nysa/Neisse das Abkommen über die Finanzierung im Rahmen des regionalen Programms der Wojewotschaft Opole/Oppeln für die Jahre 2014-2020 unterzeichnet. Es geht um den Einsatz von CO2-Strategien in der Subregion Süd, den Gemeinden Grodków/Grottkau und Paczków/Patschkau. Das Projekt erfolgt in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Grottkau, die Projektleiter ist.

Ziel des Projektes ist, die Lebensqualität der lokalen Gemeinschaften zu verbessern und zur Verringerung der Luftverschmutzung beizutragen, dies soll durch die Entwicklung von sauberen und wirksameren Formen des Öffentlichen Personennahverkehrs geschehen.

Im Herbst 2018 will die Stadt Paczków den Busbahnhof an der Wallstraße/S. Staszcia gegenüber der ehemaligen evangel. Kirche modernisieren. Der bisherige Busbahnhof ist in die Jahre gekommen und entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen.
Außerdem sollen am Busbahnhof und rund um die Stadtmauer Parkplätze eingerichtet werden, da nach einem Umbau des Marktplatzes (des Ringes) eine ganze Reihe Parkplätze in der Altstadt entfallen. Leider müßte wohl für die neuen Plätze in die Grünanlagen der Promenaden eingegriffen werden.
Das ganze Projekt soll nach bisherigen  Planungen ca. 2.86 Mio. z
ł. einschließlich 2,05 Mio. zł. Kofinanzierung aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), kosten.

Der Busbahnhof hat Gestalt angenommen, im Hintergrund die ehemalige Evangelische Kirche.

Foto: Paczków - Info, Juli 2019